• Seinen offiziellen Sitz hat der 2018 gegründete Verein – wie könnte es anders sein – direkt in Grimms Märchenwald im Europa-Park Rust. Die berühmten Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm sind die erste Europäische Sammlung. Sehr viele der Geschichten stammen aus Frankreich, die den Brüdern von Hugenottischen Familien zugetragen wurden. Das Europäische Kulturgut „Märchen“ ist unsere Basis der deutsch-französischen Verständigung, denn SCHNEEWITTCHEN, DER GESTIEFELTE KATER & CO. sind allen Kindern diesseits und jenseits des Rheins bekannt.


MÄRCHENLAND ist die Institution …
  • … die seit Jahren das europäische Kulturerbe über Märchen Kindern und Jugendlichen näher bringt und deutsche und französische Kinder zusammenbringt.
  • … für das traditionsgebundene und literarische Genre der Märchen, Sagen und Geschichten.
  • … für Märchen, Sagen und Geschichten, mit Ideenreichtum, Kompetenz und einem starken Netzwerk.
  • … die das Märchen als Weltkulturerbe bewahrt und universelle Märchenbotschaften in aktuelle gesellschaftliche Diskussionen einbringt.
  • … die Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Medien bewegt, sich gemein für die Kinder- und Jugendkultur zu engagieren.

 

Das MÄRCHENLAND-Manifest …
      • Märchen, Mythen und Legenden sind das Gedächtnis der Völker. Sie verbinden Epochen und Generationen, indem sie Werte und Selbstverständnis der Gemeinschaften überliefern, die sie hervorgebracht, weiterentwickelt und tradiert haben. Eindrücklicher als alle schriftlich niedergelegten Regeln des sozialen Miteinanders vermitteln Märchen seit Jahrtausenden gesellschaftliche Grundsätze.
        MÄRCHENLAND sieht in dieser Tradition eine innovative Kraft und arbeitet mit dem Kulturträger Märchen aktiv in der Jugendbildung, um die Zukunft aus Bewährtem heraus zu gestalten.

Für Kinder bedeuten Märchen die erste Berührung mit Literatur. Erwachsene erinnern sich zeitlebens an sie. Märchen gehören zu den tiefsten und nachhaltigsten Eindrücken, die ein Mensch je erfährt. Sie zeigen in unserer heutigen Welt, in der der Einzelne meist nur noch als isolierter Leistungsträger wahrgenommen wird, Wege auf, um Gemeinschaft zu konstituieren und Zusammengehörigkeit zu schaffen.

Märchen vermitteln ethische Koordinaten. Kinder und Jugendliche, die mit Märchen aufwachsen, lernen Gut und Böse auf sehr emotionale und damit nachhaltige Weise zu unterscheiden. Sie lernen, dass jedes Handeln Folgen hat. Somit fördern Märchen Gerechtigkeitsempfinden und Verantwortungsbewusstsein, ohne die ein Rechtsstaat und eine Demokratie nicht dauerhaft bestehen können.

„Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr!“ Fantasie ist die Grundlage jeder Kreativität, von der die Zukunft unseres Planeten abhängt. Märchen werden ausschließlich durch Fantasie lebendig. Zugleich sind Märchen die Wurzeln eines jeden Volkes. Wer seine Wurzeln kennt, kann die Flügel der Fantasie entfalten. Hier liegt die Chance, unseren Kindern eine Welt zurückzugeben, die ihnen zunehmend durch Globalisierung, finanzielle Nöte und konfektionierte Medienangebote genommen wird.

Märchen erzählen von der glücklichen Überwindung von Widerständen. Ihre zentralen Botschaften sind positives Denken in Verbindung mit Unternehmergeist und Bodenständigkeit. Diese sind identisch mit den Werten und Erfolgsfaktoren jedes freien Wirtschaftssystems. Anstand, Zielstrebigkeit und Mut zeichnen den prototypischen Helden aller Märchen aus. Nichts eignet sich daher besser, unseren Kindern den optimalen Start in die Zukunft zu ermöglichen, als die Märchen.